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VRODOCAST #016: Wir werden emotional und sprechen über den größten Verlierer im Weihnachtsgeschäft

von Matthias Bastian2. Dezember 2016

In der 16. Episode des VRODO_Cast, dem deutschsprachigen Podcast über Virtual Reality und Augmented Reality, verdrücken wir ein Tränchen unter der VR-Brille, überlegen, wie man VR als Vertriebskanal einsetzen kann und warum die Virtual Reality im Weihnachtsgeschäft der große Verlierer sein soll.

Christian erlag in dieser Woche einer emotionalen Attacke. Rein zufällig stolperte er über ein 360-Video bei Facebook, das sein Gefühlsleben vereinnahmte. Und das obwohl er alles andere als ein Fan der Rundum-Videos ist. Was das für ein Video war und warum es ihn erwischte, erzählt er zum Einstieg.

Canon hat Anfang November eine App für Oculus Rift auf den Markt gebracht, mit der man Kameras und Objektive virtuell kombinieren und testen und anschließend auch kaufen kann. In einer in Echtzeit gerenderten Naturszene sucht man sich ein Motiv und lichtet es ab. Die Kameraeinstellungen kann man manuell verändern und dabei lernen, wie sich Kamera und Objektiv in Kombination verhalten. Das Bild kann anschließend in eine Fotosoftware exportiert und dort bearbeitet werden. Ist die VR-Brille schon ein ernstzunehmender Vertriebskanal?

Ein Analyst hat seine Vorhersagen bezüglich des Abverkaufs von Playstation VR massiv reduziert. Statt wie ursprünglich angenommen 2,6 Millionen PSVR-Brillen sollen nur mehr circa 700.000 Einheiten in 2016 über den Tresen gehen. Auch die geschätzten und bekannten Verkaufszahlen für Oculus Rift und HTC Vive sind überschaubar. Laut dem Analysten macht das Virtual Reality “zum großen Verlierer im Weihnachtsgeschäft” – ist da was dran?