In Folge #103 des VRODO Podcasts geht es heiß her. Wie sollte es auch anders sein – bei 35 Grad Außentemperatur.

Magic Leap: Schlanke Brille, schmales Sichtfeld

Diese Woche leakte das wohl wichtigste technische Feature der Magic-Leap-Brille: die Sichtfeldweite. Horizontal kann man in etwa in einem 40-Grad-Winkel sehen, vertikal sind es circa 30 Grad. Der Bildausschnitt ist im 4:3-Format.

Zwar bietet Magic Leap somit ein etwas größeres Sichtfeld als Microsofts Hololens-Konkurrenz. Aber der Unterschied ist recht gering und viele AR-Enthusiasten dürften auf einen größeren Sprung gehofft haben.

Das enge Sichtfeld von Hololens ist der mit Abstand größte Schwachpunkt der AR-Brille und verhindert viele Anwendungsszenarien, die mit einem weiteren Sichtfeld ziemlich interessant oder sogar revolutionär sein könnten.

Bleibt Magic Leap wie Hololens die kommenden Jahre in der Prototyp-Strafecke stehen? Oder gibt es trotz Mini-Sichtfeld Hoffnung auf sinnvolle Apps?

Pico VR-Brille G2 – besser als Oculus Go?

Picos frisch angekündigte G2 VR-Brille ist wie Oculus Go ein autarkes VR-Gerät ohne Raumtracking. Allerdings hat Picos neue Brille bei der Hardware die Nase vorne: Das Unternehmen verspricht einen VR-optimierten LC-Bildschirm mit 2.880 mal 1.600 Bildpunkten bei 75 Hz (Oculus Go: LC-Display mit 2.560 mal 1.440 Bildpunkten bei bis zu 75 Hz), ein Sichtfeld von knapp über 100 Grad sowie eine integrierte Kamera für den schnellen Blick nach außen samt rudimentärer Gestensteuerung. Der verbaute Snapdragon Prozessor 835 ist deutlich schneller als der ältere 821er-Chip, der in Oculus Go verbaut ist. Kann Pico Oculus zumindest in China Konkurrenz machen?

Oculus Santa Cruz: Portierungen von Oculus Rift für die autarke VR-Brille sind möglich

Ende September findet zum fünften Mal die Oculus-Entwicklerkonferenz Connect statt. In dem jetzt teilweise veröffentlichten Programm wird ein Vortrag mit dem Titel “Portiere Deine Anwendung für Santa Cruz” angekündigt.

Sehr wahrscheinlich sind damit PC-Portierungen gemeint: In dem Vortrag wird erklärt, wie Entwickler die Performance ihrer Anwendungen ohne große grafische Einbußen für Santa Cruz optimieren können. Offenbar plant Oculus, die Santa-Cruz-Brille im Fahrwasser von Oculus Rift zu positionieren. Ein kluger Schachzug?


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