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VRODOCAST #22: Warum Epic-Chef Sweeney falsch liegt und EnvelopVR aufgibt

von VRODO13. Januar 2017

In Folge #22 des VRODOCAST, dem deutschsprachigen Podcast über Virtual Reality und Augmented Reality, widmen wir uns epischen Voraussagen und Epic Fails.

Tim Sweeney, Chef der Engine- und Spieleschmiede Epic Games, ist sowas wie der selbsternannte Sprecher der VR-Branche. Das erreicht er, indem er einfach permanent über die Zukunft von Virtual und Augmented Reality redet. Ausführlich, detailliert und – für einen Programmierer – mit viel Leidenschaft.

Aber Sweeney gehört nicht zu den unangenehmen Lautsprechern, im Gegenteil. Seine Thesen sind zwar überzogen visionär, aber gleichermaßen interessant und bieten hervorragenden Diskussionsstoff. Im Podcast widmen wir uns einigen seiner Vorstellungen und entdecken einen entscheidenden Denkfehler bei seiner Prognose zur Marktentwicklung von VR und AR. Glauben wir jedenfalls.

Unser zweites Thema diese Woche ist die Pleite von EnvelopVR. Das Unternehmen wollte eine virtuelle Arbeitsumgebung schaffen und an Unternehmen verkaufen. Geklappt hat das nicht. Die Folge: Trotz vieler Millionen US-Dollar, die von namhaften Investoren wie Google vorgeschossen wurden, stellt das Unternehmen den Geschäftsbetrieb ein.

Wir überlegen, was schiefgelaufen sein könnte und ob es womöglich ein schlechtes Zeichen für die Branche ist. Immerhin ist es nach der 360-Streamingplattform Vrideo, die im November aufgab, bereits das zweite vielversprechende VR-Startup, das wieder vom Markt verschwindet.

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