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VRODOCAST #25: Zenimax vs. Oculus, Mixed-Reality-Vision und Hirn-Maschine-Schnittstelle

von VRODO3. Februar 2017

Im VRODOCAST #25, dem deutschsprachigen Podcast über Augmented Reality und Virtual Reality, sprechen wir über das Zenimax-Urteil, Mixed-Reality-Visionen, das Potenzial von Hololens für Endverbraucher, Apple-AR und Hirn-Maschine-Interfaces.

Das Urteil ist gefallen: 500 Millionen US-Dollar muss Oculus VR an Zenimax zahlen, hauptsächlich für gebrochene Geheimhaltungsklauseln. Zum Teil werden die Mitgründer persönlich belangt. Wir rollen die Einzelheiten des Falls in aller Kürze auf. Was wirklich passiert ist, werden ohnehin nur die Betroffenen wissen.

HTC Vive meets Hololens: Ab 7:26

Ein Entwickler zeigte vor wenigen Tagen eine Demo, bei der HTC Vive und Hololens in der gleichen 3D-Umgebung stattfinden. Der Vive-Nutzer sieht den Hololens-Nutzer als Avatar in der Virtual Reality und der Träger von Hololens bekommt einen Teil der virtuellen Welt des Vive-Nutzers ins Sichtfeld eingeblendet. Das ist ein spannender Ausblick darauf, wie sowohl Virtual als auch Augmented Reality zukünftig im gleichen Mixed-Reality-Kontinuum stattfinden können. Und es ist einmal mehr der Beweis dafür, dass VR und AR eben keine konkurrierenden, sondern sich ergänzende Technologien sind, die dem gleichen inhaltlichen Paradigma folgen.

Hololens für den Mainsream: Ab 11:45

Bis Hololens auf den Massenmarkt erscheint, wird allerdings noch reichlich Zeit vergehen. Das hat wenig damit zu tun, dass bislang weltweit nur “einige tausend” Geräte verkauft wurden, sondern damit, dass Microsoft die Qualität des tragbaren Computers noch deutlich verbessern muss, bis er für eine kommerzielle Veröffentlichung geeignet ist.

Hinzu kommt, dass der Preis laut Projektleiter Alex Kipman unter 1.000 US-Dollar fallen muss, damit man den Mainstream ins Visier nehmen kann. Der Preis könne jedoch nicht gesenkt werden, sagt Kipman, solange die Qualität noch fundamental verbessert werden muss. Ob es Apple schneller gelingen wird, ein AR-Produkt am Markt zu etablieren? Unwahrscheinlich. Zumindest dann, wenn wir über eine Brille sprechen.

Gehirn-Computer-Schnittstelle als Zukunft der Virtual Reality: Ab 20:11

Wissenschaftler der Universität Washington stellten ein Experiment vor, bei dem visuelle Informationen über eine Magnetspule direkt ins Gehirn übertragen wurden. Der Proband konnte anhand der Information ein Computerspiel fernsteuern, ohne hinzuschauen. Laut dem leitenden Wissenschaftler sollen solche Gehirn-Maschine-Interfaces bereits in 15 bis 20 Jahren auf den Markt kommen. Wir sprechen darüber, warum so eine Technologie manchen Menschen Angst macht.

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