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VRODOCAST #28: Oculus unterstützt HTC Vive und der Wow-Effekt

von VRODO25. Februar 2017

Im VRODOCAST #28, dem deutschsprachigen Podcast über Virtual und Augmented Reality, sprechen wir über Facebooks Unterstützung für HTC Vive, den richtigen Preis für Massenmarkt-VR und Tim Schafers Ansage, dass der Wow-Effekt der Virtual Reality vergänglich sei.

Überraschend gab Oculus’ Jason Rubin vor wenigen Tagen bekannt, dass bei Facebook tatsächlich daran gearbeitet wird, ein Kompatibilitätsproblem zwischen Oculus Home und HTC Vive zu beseitigen. Das ist insofern erstaunlich, da die Vive-Brille offiziell nicht von der Facebook-Tochter unterstützt wird. Inoffiziell wird jedoch ein Hack toleriert, der Mikrofonprobleme bei Vive-Nutzern verursachen kann. Eben diese möchte Oculus jetzt beheben. Wir diskutieren, weshalb sich die Facebook-Tochter diese Mühe macht.

80 Prozent günstiger bringt auch nix ab Minute 19:00

Valves Gabe Newell geht nicht davon aus, dass günstigere VR-Brillen automatisch den Durchbruch von Virtual Reality im Massenmarkt bedeuten. Selbst ein um 80 Prozent günstigerer Preis würde nicht helfen, da die Inhalte nicht gut genug seien. Im Gegenteil: Man würde die Nutzer nur an niedrigere Standards gewöhnen und die Fortentwicklung der Technologie behindern, wenn man zu früh den Preis senkt, um mehr Geräte zu verkaufen. Steile These, müssen wir besprechen.

Der Wow-Effekt lässt nach ab Minute 25:55

Entwicklerlegende Tim Schafer geht davon aus, dass sich VR als neues Medium durchsetzen wird – aber nur mit hochwertigen Inhalten. Denn der Wow-Effekt, denn die Geräte anfänglich auslösen können, soll sich über die Zeit abnutzen und nachlassen. Auf den können sich Entwickler also nicht verlassen. Wir sprechen über unsere persönlichen Wow-Momente in VR und ob sich diese bereits verflüchtigen oder gar intensiver werden.