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VRODOCAST #30: Facebook 360, Second Life VR mit Sansar und Windows Mixed Reality

von Matthias Bastian11. März 2017

Im VRODOCAST #30, dem deutschsprachigen Podcast über Virtual Reality und Augmented Reality, geht es diesmal um Social VR mit Facebook und dem Second-Life-Nachfolger Project Sansar. Außerdem sprechen wir über Microsofts Mixed-Reality-Strategie.

Facebook 360

Vor wenigen Tagen veröffentlichte Facebook die erste VR-App unter eigenem Namen. Bei “Facebook 360” kann man ausgewählte 360-Grad-Videos und -Fotos von professionellen Produzenten ansehen oder durch die 360-Inhalte der Freunde scrollen – sofern vorhanden. Ebenfalls integriert sind soziale Funktionen wie Reaktionen via Emoticons und die Möglichkeit, anderen Accounts zu folgen. Die App lässt sich mit dem eigenen Facebook-Account synchronisieren.

Zwar ist “Facebook 360” im aktuellen Zustand noch keine sonderlich aufregende Anwendung mit großem Mehrwert. Aber Facebook könnte den Social-Videoplayer als Basis nehmen, um kontinuierlich neue Social-VR-Funktionen hinzuzufügen. Wir überlegen, welche Features sinnvoll sein könnten.

Project Sansar ab Minute 08:46

Um Social-VR geht es auch im zweiten Thema: Project Sansar, der VR-Nachfolger zu Second Life, startet im Frühjahr in die offene Beta. Die Entwickler von Linden Lab versprechen eine vielschichtige und komplexe Welt, die von ihren Nutzern erschafft und monetarisiert wird.

Hat die App das Potenzial, einen ähnlichen Hype auszulösen wie seinerzeit Second Life? Und sind gerenderte 3D-Welten, in denen man sich als Avatar bewegt, tatsächlich die Zukunft für Social-VR – oder bleiben sie eine Nischenanwendung für Nerds?

Windows Mixed Reality ab Minute 20:45

Aus Windows Holographic macht Microsoft kurz vor dem Launch Windows Mixed Reality. Die Umbenennung ergibt Sinn, denn der neue Name beschreibt deutlich konkreter, was Microsoft plant, nämlich ein Betriebssystem für eine neue Generation räumlicher Computer zu schreiben.

Das im April erscheinende “Creators Update” verdeutlicht den Mehrwert des VR-OS noch nicht, scheint stattdessen auf Rückwärtskompatibilität zu setzen. In bisherigen Demonstrationen sind die VR-Nutzer zwar in einer immersiven 360-Grad-Umgebung, bedienen dort aber nur herkömmliche 2D-Anwendungen, wie man sie aus Windows kennt.

Hinzu kommt, dass hochwertige und kommerziell verfügbare VR- und AR-Endgeräte wie die kommende Acer-Brille für Windows oder Hololens noch Monate oder gar Jahre bis zur Marktreife benötigen. Wir diskutieren Pro & Contra von Microsofts Mixed-Reality-Strategie.

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