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VRODOCAST #43: Apples VR- und AR-Strategie, Lighthouse 2.0

von VRODO10. Juni 2017

In Episode #43 des VRODOCOAST, dem Podcast über Virtual, Augmented und Mixed Reality, schauen wir uns Apples VR- und AR-Pläne im Detail an. Außerdem sprechen wir über Steams neues Lighthouse-Tracking 2.0.

Apple unterstützt HTC Vive, Steam VR und Virtual Reality

Auf der Entwicklerkonferenz WWDC bekannte sich Apple erstmals konkret zu VR und AR im Apple-Ökosystem. Neben einer Unterstützung von Steam VR und HTC Vive kündigte das Unternehmen eine neue Entwicklungsumgebung für Augmented Reality an, das ARKit.

Apples Vorstoß bei Virtual Reality richtet sich in erster Linie an Kreative, nicht an Gamer. Das sieht man an den Preisen: Für ein halbwegs fähiges VR-System werden in der maximalen Ausbaustufe mehrere tausend US-Dollar fällig.

Für eine externe Grafikkarte für MacBooks, die gerade so die VR-ready Standards erfüllt, werden 600 US-Dollar fällig. Am Windows-PC gibt es mehr Leistung für weniger Geld – Spieler und normale Nutzer werden das bevorzugen. Wir fassen die wichtigsten News zu Apples Virtual-Reality-Strategie zusammen.

Apples neues ARKit für Augmented-Reality-Entwickler

Für Augmented Reality präsentierte Apple bessere Soft- statt neuer Hardware. Wie bei Facebook steht die herkömmliche Smartphone-Kamera samt Sensorik im Mittelpunkt der Strategie, damit AR-Apps mit möglichst vielen schon am Markt erhältlichen iPhones und iPads kompatibel sind.

Die ARKit-Entwicklungsumgebung soll mit dem neuen Betriebssystem “High Sierra” ihr volles Potenzial entfalten. Zumindest die ersten Demos von Apple und Entwicklern sind technisch durchaus beeindruckend. Das Tracking läuft ohne Zusatzhardware erstaunlich stabil. Christian hat Apples neues AR-Feature ausprobiert – und ist begeistert. Kommt jetzt Mainstream-AR?

Die AR-Diskussion beginnt bei Minute 15:41.

Lighthouse Tracking 2.0

Valve hievt das Trackingsystem Lighthouse für Steam VR aufs nächste Level: Rundum verbesserte Basisstationen sind kleiner, leichter, leiser, günstiger und präziser. Außerdem können sie neu in Reihe geschaltet werden, sodass viel größere Trackingflächen abgedeckt werden könnten. Die Rede ist von ganzen Lagerhallen, in denen Lighthouse-kompatible Geräte submillimetergenau erfasst werden können. Und das für kleines Geld.

Aufgrund der veränderten Hardware und eines neuen Trackingverfahrens ist das überarbeitete System nicht mehr mit HTC Vive samt Zubehör kompatibel. Wir sprechen über das Potenzial von Lighthouse 2.0, die Konsequenzen für HTC und die nahe Zukunft des Trackingsystems.

Das Gespräch zu Lighthouse 2.0 beginnt bei Minute 33:50.

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