Im VRODO-Podcast Folge #83 geht’s um 18 Megapixel pro Auge, Boses neue AR-Soundbrille, eine stimmkopierende Künstliche Intelligenz und die mögliche Hype-Abstrahlung von Ready Player One auf die VR-Branche.

18 Mpixel 4.3-in. 1443-ppi 120-Hz OLED Display for Wide-Field-of-View High-Acuity Head-Mounted Displays

Auf der Display Week in Los Angeles will Google gemeinsam mit LG ein neues Display für VR-Brillen vorstellen. Der recht konkrete Titel der Präsentation steht in der Überschrift.

Die Performance des VR-Displays tönt berauschend: 18 Megapixel OLED-Display bei 4,3 Zoll und mit 120 Hz. Das dürfte VR-Brillen auf ein völlig neues Level hieven. Clay Bavor, Googles VR- und AR-Chef, durfte einen Prototyp schon im vergangenen Jahr testen und schwärmte von der visuellen Qualität. Steckt das Display in LGs kommender SteamVR-Brille?

Boses Augmented Reality für die Ohren

Auf dem SXSW Tech-Festival in Texas zeigte der US-Audiospezialist Bose eine Augmetend-Reality-Brille für die Ohren. In Verbund mit einem Smartphone erkennt das Gerät die Blickrichtung des Brillenträgers. Taucht in dessen Sichtfeld ein interessantes Objekt auf – beispielsweise eine Statue oder ein Restaurant – kann er Audio-Informationen dazu abrufen. Ein weiteres Anwendungsszenario ist die Navigation. Hat das Konzept Zukunft?

Künstliche Intelligenz kopiert menschliche Stimme und braucht dafür keine vier Sekunden

Der chinesische Suchmaschinenriese Baidu trainiert wie sein US-Pendant Google fleißig die Künstliche Intelligenz. In einem Projekt stellten Baidu-Forscher kürzlich eine Copy-KI vor, die anhand eines Tonschnipsels von nur 3,7 Sekunden den Charakter und Klang eine Stimme kopieren kann. Nach dem Kopiervorgang kann die KI-Stimme anhand einer Texteingabe jeden erdenklichen Satz aussprechen. Noch ist der Unterschied zwischen realer Stimme und Computer-Kopie gut wahrnehmbar. Aber wie lange noch?

Ready Player One Weltpremiere

Steven Spielbergs Verfilmung der Virtual-Reality-Story Ready Player One feierte auf der SXSW Premiere. Die Kritiken fielen durchaus positiv aus: Der Film soll ein visuelles Spektakel sein, dem es jedoch zum Teil an Tiefgang fehlt. Der Hype jedenfalls ist groß. Falls der Film an den Kinokassen ein Erfolg wird, könnte das auch die VR-Branche voranbringen. Oder doch nicht?


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