Folge #86 des VRODO Podcasts widmen wir vollständig HTCs neuer VR-Brille Vive Pro. Wie gut ist das Gerät und was plant HTC?

Vive Pro: Sinnvolles Upgrade oder zu teuer?

Am 5. April kam HTCs neue Virtual-Reality-Brille auf den Markt: 879 Euro ohne Zubehör, das ist ein ordentlicher Preis für das Pixel-Upgrade, das neben einer höheren Auflösung kaum Innovationen gegenüber dem Vorgänger bietet.

Neueinsteiger müssen sogar 1.180 Euro investieren, da sie neben der VR-Brille noch das Trackingsystem und 3D-Controller erstehen müssen. Wohlgemerkt: das alte Vive-Zubehör, nicht Valves neues SteamVR-Tracking 2.0, das erst in der zweiten Jahreshälfte verfügbar sein wird. Es bietet einige Verbesserungen, die zwar für den Endverbraucher nicht entscheidend, aber ein netter Komfort sind. Beispielsweise sind die neuen Basisstationen kleiner und leiser und können in Reihe geschaltet eine größere Fläche abdecken.

Die höhere Bildqualität von Vive Pro sorgt indes für deutlich mehr Virtual-Reality-Spaß, das lässt sich nicht leugnen. Der Weg zurück zum Vorgängermodell fällt schwer, wenn man einmal den deutlich reduzierten Screendoor-Effekt, die bessere Fernsicht und den höheren Detailgrad mit Vive Pro erlebt hat. Das ist ein Schritt nach vorne für VR.

VR-Enthusiasten stehen jetzt vor der Frage: Für wen lohnt sich Vive Pro eigentlich? Kann man den Kauf der VR-Brille überhaupt jemandem empfehlen? Hat HTC wirklich nur Industriekunden im Fokus?

Wir versuchen, den roten Faden in HTCs Geschäftsstrategie zu entdecken und überlegen, ob Vive Pro Bewegung in den Virtual-Reality-Markt bringen kann.


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