Viel KI, wenig AR, kein VR: Die Google I/O 2018 ist rum und wir ziehen Bilanz. Der Tobibot versagt direkt im Intro und fliegt aus der Show. Für immer. Vielleicht.

Google I/O 2018: Alles ist KI

Auf der Google Entwicklerkonferenz I/O 2018 macht Googles eines deutlich: Im Konzern ist ab sofort alles Künstliche Intelligenz. Sogar die Forschungsabteilung wurde von “Google Research” in “Google AI” umbenannt. Augmented Reality ist eher ein Anwendungsszenario Künstlicher Intelligenz – Computer Vision und Objekterkennung – als ein eigenständiges Feld, so scheint es.

Und Virtual Reality? Die fand auf der großen Bühne gar nicht mehr statt. Dabei waren die autarken Daydream-Brillen 2017 doch noch das große Highlight. Ein Jahr später fällt die Bilanz mager aus: In Googles VR-Kosmos hat sich fast nichts bewegt.

Darf eine KI anonym telefonieren? Und hat Google VR an den Haken gehängt? Wir sprechen drüber in unserem Google-I/O-Rundumschlag.

Oculus goes Facebook

Die Forschungsabteilung von Oculus – ehemals Oculus Research – tritt ab sofort unter anderem Namen auf: Facebook Reality Labs. Das Oculus-Wissen soll stärker in den Konzern integriert und Facebooks anderen Technologieabteilungen zugutekommen.

Dass es davon reichlich gibt, demonstrierte Oculus auf Facebooks Entwicklerkonferenz F8 Anfang Mai: Highend-VR-Prototyp, realistische Avatare, Fingertracking ohne Handschuhe. Und rund 400 offene Stellen zeigen, dass Facebook mit Oculus noch lange nicht fertig ist.

Was bedeutet der neue Name für die Marke Oculus? Bedeutet er überhaupt etwas?


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