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Wevr startet Premium-Service auf Abobasis für 360-Inhalte

von Matthias Bastian14. Dezember 2016

Als erste Plattform für VR-Inhalte bietet Transport seinen Nutzern ein Premium-Abo an. Rein experimentell, versteht sich.

Im Frühjahr startete das US-Unternehmen Wevr die Plattform Transport. Finanziert werden Plattform samt Unternehmen von zahlreichen Investoren, die bislang insgesamt rund 25 Millionen US-Dollar beisteuerten. Allein zehn Millionen US-Dollar kommen von HTC.

Die Idee von Transport: Besonders hochwertige Virtual-Reality-Inhalte sollen gesammelt und zur Verfügung gestellt werden. Der Fokus liegt auf cinematischen und außergewöhnlichen VR-Erfahrungen. Diese Vorarbeit möchte sich Wevr in Zukunft bezahlen lassen und bietet Nutzern einen Premium-Service an.

Der Haken: Viele der auf der Plattform verfügbaren Inhalte sind nicht exklusiv. Beispielsweise ist Jon Favreaus “Gnomes and Goblins” Teil des Bezahlangebots, das schon seit geraumer Zeit kostenlos bei Steam erhältlich ist.

Man bezahlt demnach in erster Linie für die Serviceleistung, dass ausschließlich ausgewählte und hochwertige Inhalte gesichtet und online gestellt werden. Die Kosten für den Zugang zum Premium-Service sind überschaubar: Für nur acht US-Dollar jährlich haben Nutzer von Gear VR Zugriff auf alle Inhalte. Besitzer von Premium-Brillen wie HTC Vive sollen 20 US-Dollar im Jahr zahlen.

Gegenüber Variety gibt Wevr-Mitgründer Anthony Blatt an, dass sein Unternehmen nicht erwarte, dass aus dem Konzept “über Nacht” ein großes Geschäft werde. Es ginge eher darum, mit Bezahlmodellen und Preisen zu experimentieren. Da viele der angebotenen VR-Erfahrungen keine Spiele seien, ergebe es wenig Sinn, jeden Inhalt einzeln zu berechnen.

Wevr ist für Gear VR und bei Steam erhältlich. Weitere Ableger für Playstation VR und Daydream View sind in Planung. Trotz Bezahlschranke sind einige Inhalte auch in Zukunft kostenlos verfügbar.

| Featured Image: Wevr

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