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Mitten im Kriegsgebiet

von Carolin Albrand14. August 2015

RYOT nutzt Virtual-Reality-Filme, um Zuschauer auf Konflikte und Katastrophen auf der ganzen Welt aufmerksam zu machen. Unter dem Motto “Jede Geschichte lässt dich handeln” sollen Menschen mit den VR-Filmen emotional angesprochen werden und sich einsetzen. “Welcome to Aleppo” ist ein drei Minuten Kurzfilm, der zum ersten Mal ein Kriegsgebiet in Virtual Reality zeigt. Man steht auf den Straßen von Aleppo und sieht die Stadt mit all seinen historischen Denkmälern in Schutt und Asche liegen. Über YouTube kann man die Perspektive des 360-Grad-Film frei ändern und sich in allen Richtungen umsehen. Benutzt man Google Cardboard und die YouTube-App, funktioniert das auch per Headtracking. Ein anderer VR-Film von Ryot ist die VR-Dokumentation “Nepal Earthquake” über das Edbeben in Nepal.

VR wird definitiv für Entertainment genutzt werden – Pornografie, Video Spiele, alles. Es kann aber auch dafür genutzt werden echte Geschichten aus der ganzen Welt zu erzählen, die verzweifelt versuchen Leute zu erreichen. Fotos und Videos von Explosionen und weinende Menschen ermüden die Leute und haben sie taub gemacht für die Realität der Welt, ganz besonders in Syrien. Christian Stephen, Herausgeber Ryot