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Windows Holographic: Erste VR-Entwicklerkits ab Ende Februar

von Matthias Bastian21. Januar 2017

Ab Februar sollen sich Entwickler an die Arbeit machen und sinnvolle VR-Anwendungen für Windows Holographic erstellen.

Nach Informationen aus einem Video bei Microsofts hauseigenem TV-Service Channel 9 soll eine erste Entwicklerversion der Windows-VR-Soft- und Hardware im Rahmen der Game Developers Conference (GDC) verteilt werden. Die Konferenz findet vom 27. Februar bis zum 3. März in San Francisco statt.

Wie im letzten Jahr startet parallel am 27. und 28. Februar am gleichen Ort die Virtual-Reality-Entwicklerkonferenz (VRDC). Die Nachfrage ist offenbar groß, die Tickets sind bereits vergriffen. Für Microsoft dürfte das der passende Anlass sein, die VR-Strategie zu enthüllen.

Eine Microsoft-Session zum Holographic-SDK ist bereits im Programm der Konferenz gelistet. Sie hört auf den Namen “Windows Holographic Rendering: One SDK to target VR and AR ecosystems”. Mit der neuen Entwicklungsumgebung sollen Entwickler Apps bauen, die auf Basis von Windows Holographic laufen und sowohl mit VR- als auch AR-Systemen kompatibel sind.

Der Marktstart im April scheint in weiter Ferne zu sein

Derweil scheint es wahrscheinlich, dass sich der Launch der Windows VR-Initiative ein wenig verschiebt. Zwar soll das Creators Update für Windows 10, das auch die VR- und AR-Version Holographic enthält, wie gehabt im April ausgerollt werden. Aber zu den kompatiblen VR-Brillen sind noch immer kaum Details bekannt. Auf der CES 2017 wurden nur leere Gehäuse präsentiert statt fertiger Hardware.

Wenn Entwickler erst Anfang März mit der Arbeit an sinnvollen Anwendungen beginnen können, scheint ein Marktstart zum Jahresende wahrscheinlicher – selbst das wäre wohl noch früh. Ein Knackpunkt bei Windows-VR könnte das Inside-Out-Tracking der VR-Brillen von Acer, Asus und Co. sein.

Zwar kündigte Microsoft an, dass die gut funktionierende Hololens-Trackingtechnologie den Herstellern zur Verfügung gestellt wird, aber bislang demonstrierten die Redmonder diese nicht mit einer VR-Brille. Offen ist, ob das für Augmented Reality optimierte Trackingverfahren auch bei Virtual Reality ausreichend schnell und verlässlich arbeitet.

| Featured Image: Microsoft

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